Interview: CatMint Verlag

Wir führen hier ein Interview mit dem CatMint-Verlag aus Österreich, der auch Light Novels verlegt. Die Alina steht uns Rede und Antwort rund um das Verlegen von Büchern und Light Novels.

Hier dürft ihr nun die geschriebene Version des Interviews mit Alina Quiner, Verlegerin und Gründerin des CatMint-Verlages aus Österreich, lesen. Die Alina war so nett sich meinem Fragenkatalog anzunehmen. Im Interview geht vor allem darum euch und uns einen Einblick in die Arbeit eines (kleinen) Verlages zu gewähren.

Dabei habe ich den Light Novel Dungeon als LND abgekürzt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

LND (Stefan): Willst du dich unseren Lesern vielleicht einfach kurz selbst vorstelllen?

Alina: Ja, hallo, ich bin die Alina, 26 Jahre jung und Gründerin und Inhaberin des CatMint Verlags. Ich hab 2 Katzen, denen ich nachts gern mal meinen Kopfpolster überlasse und 2 Kinder, durch die ich gute Kinderbücher wieder zu schätzen gelernt habe. Ausserdem verliere ich mich gern mal in Details, so wie ich im gesprochenen Interview an dieser Stelle viel zu viel über Kinderbücher gequatscht habe 😉

 LND: Bevor wir uns dem Verlag selbst widmen willst du unseren Lesern vielleicht mal kurz erzählen, was dich am Konditoren-Job so am meisten gereizt hat? Woran hattest du da besonders viel Spaß?

Alina: Am Essen natürlich. Abgesehen davon hat mir die Pralinenproduktion besonders viel Spaß gemacht. Ich weiß, dass ich noch einiges lernen kann, sowohl handwerklich als auch theoretisch, aber das hilft mir, dabei immer am Ball zu bleiben.

LND: Wie kommt als Konditorin auf die Idee zu sagen: „Ich mach jetzt nebenbei noch einen Verlag auf!“?

Alina: Naja, ich hab ja mit 2 tollen Illustratorinnen Sweet Seasons – süße Verführung geschrieben. Als wir auf Verlagssuche waren, haben wir nichts gefunden, was uns vertraglich zugesagt hätte. Nachdem wir die Vor- und Nachteile von Verlag vs. Selfpublish abgewogen haben, haben wir uns für Selfpublish entschieden. Bevor wir das Buch entgültig in den Druck gegeben haben, haben wir gesagt „hey, nein, Stopp, wir machen das offiziell und gründen einen Verlag, dann können wir mehr in die Richtung machen, denn es macht Spaß. Schnell, machen wir ein Logo und klatschen es noch aufs Buch!“

Bild aus dem Shop vom CatMint. Hier zu sehen: Sweat Seasons
Hier das Cover zu „Sweet Seasons – Süße Verführung“, einem illustrierten Buch mit 24 Pralinen-Rezepten. Die Autorin ist die Alina und die Illustrationen wurden von Isius Art und Phielu beigesteuert.

LND: Einfach aus einem Affekt zu sagen: „Wir gründen jetzt einen Verlag!“ Damit verdienst du meinen Respekt, ich hätte das wohl nicht einfach so gemacht. Wieso hast du den Schritt den trotzdem gewagt?

Alina: Ich hatte noch einige Ersparnisse, für die ich zu dem Zeitpunkt eigentlich keine spezielle Verwendung hatte, da wollte ich AutorInnen und IllustratorInnen damit unterstützen, die das Geld vielleicht gerade nicht haben um ihr Buch zu drucken – und ihnen so viele Vorzüge wie möglich des Selfpublishing trotzdem noch bieten können.

 LND: Wir sind ja heute hier um ein bisschen über deinen Verlag „CatMint“ und das Kleinverlagswesen an sich zu reden. Erzähl doch mal den Lesern was ihr so herausbringt und was ihr im Angebot habt stell uns doch deinen Verlag mal ein bisschen näher vor.

Alina: Also unser Verlag spezialisiert sich auf illustrative Projekte. Dabei müssen sie aber einen Plot haben, also reine Artbooks, auch wenn sie sehr schön sind, würden wir nicht verlegen.

LND: Reicht denn auch ein Bilderbuch für Kinder, wenn du von Illustrierten Geschichten sprichst?

Alina: Theoretisch ja, wenn eine Geschichte erkennbar ist.

LND: Eine Frage die sich mir schon etwas länger stellt. Der Verlag heißt „CatMint“, wie kommt man auf die Idee seinen Verlag als „Katzen-Minze“ zu betiteln?

Alina: Wer mich kennt, weiß, dass ich einen Fevel für Katzen habe – wie so viele andere Menschen auch. Im privaten Bereich backe ich sehr viel und aus verschiedensten Gründen sind meine „Werke“ meistens vegan. Um die Naturverbundenheit auch noch in den Namen zu bekommen, habe ich mich für die Katzenminze entschieden. Der gebräuchlichere Ausdruck wäre „catnip“, aber ich fand „catmint“ klingt schöner und runder und ist einfacher in der Google-Suche.
Früher hab ich als catmint_kitchen meine Torten und co. auf Instagram veröffentlicht, dafür war der Name ursprünglich gedacht. Der Account ist aber kaum noch in Benutzung.

LND: Wie kam es denn dazu dass ihr auch eine Light Novel im Programm habt? Ihr seid doch ein Verlag der sich eigener Aussage nach auf „illustrative Projekte“ spezialisiert hat.

Alina: Ja, ich gebe zu, Light Novels kratzen da schon sehr am Rande. Trotzdem ist das eine Art Buch, die ohne Illustrationen einfach nicht dasselbe wäre, auch wenn es theoretisch ohne funktionieren würde. Deshalb haben wir uns entschieden auch Light Novels aufzunehmen, solange sie für die Zukunft das Verlagsprogramm nicht dominieren.

Bild aus dem Shop vom CatMint. Hier zu sehen: Ass of Bike Band 01
Das Cover von Ass of Bike! Band 01. Eine der Light Novels die bei CatMint erschienen sind. Mehr zu Ass of Bike! bei uns.

LND: Ihr schreibt auf eurer Website, dass euch ein faires Verlagskonzept sehr wichtig ist, was hat es damit auf sich und wo war denn das Problem das du in anderen Verlagen gesehen hast?

Alina: Als AutorIn wird man mit ziemlicher Sicherheit nicht reich, es sei denn man ist BestsellerautorIn und selbst dann ist es sehr schwer.
Bei Verlagen bekommt man grundsätzlich einen obligatorischen Verlagseuro pro Buch, wie ich es nenne. Versteh mich nicht falsch, der ist durchaus gerechtfertigt, denn wenn man sich anschaut, welche Kosten so ein Buch mit sich bringt, also Druck, Versand, Lektorat, Korrektorat, Illustrationen, Werbung, usw., ist der Gewinn halt einfach nicht mehr hoch, wenn man es zu einem Preis anbieten will, den der Käufer bereit ist zu zahlen.
Wir versuchen im CatMint Verlag diese Kosten so gering wie möglich und die Werke so qualitativ hochwertig zu halten und den übrigen Gewinn 50:50 aufzuteilen. Wir machen viel selbst und stecken viel Recherchearbeit in die Kosten-Nutzen-Analyse. Was wir nicht selbst machen können, versuchen wir in Zusammenarbeit mit Freiwilligen/Freunden zu machen. Natürlich ist das leider nicht immer möglich, aber wir geben unser bestes.

LND: Du erwähntest Kosten für den Druck, den Versand usw. Diese Kosten könnte man sich bei einem E-Book doch beispielsweise sparen. Hast du schon mal über die Veröffentlichung der Werke als E-Book nachgedacht oder muss das für dich tatsächlich immer als gedrucktes Buch herausgebracht werden?

Alina: Natürlich ist das eBook regelmäßig im Gespräch. Anne Atsusas neue Light Novel Sweet! Sweat! Swoop! zum Beispiel wird auch als englischsprache eBook-Version veröffentlicht um auch Nana Yaas (Illustratorin) Fans anzusprechen.
Tatsächlich sollen früher oder später alle unsere Bücher auch als eBook erscheinen. Ob das bei Kinderbüchern z.B. Sinn macht, sei dahin gestellt, aber es wäre dann zumindest da, denn wie du sagst, großartige Mehrkosten fallen da nicht mehr an.

LND: Hast du denn selbst schon mal Erfahrungen mit E-Books sammeln können auch in Österreich? In Deutschland ist das ganze ja noch eher in der Entwicklung und die Verlage entdecken erst nach und nach für sich.

Alina: Ich gestehe, ich selbst lese Kaum eBooks und ich habe auch keinen eReader, meine Erfahrung mit eBooks hält sich also noch in Grenzen. Nachdem der Verlag noch in den Kinderschuhen steckt und das Ganze für mich auch eine Learning by Doing-Geschichte ist, hab ich mich mit dem Thema noch nicht wirklich auseinander gesetzt. Alles zu seiner Zeit.

LND: Wie kann man denn Ideen oder Manuskripte an euren Verlag bringen?

Alina: Per Mail. Auf unserer Website steht auch aufgelistet, was wir dafür genau brauchen.

LND: Man kann sich bei eurem Verlag nach der Website ja entweder als Autor oder als Illustrator bei euch bewerben. Wie funktioniert das ganze dann? Und seid ihr es dann die Illustratoren und Autoren zusammenbringen?

Alina: Als AutorIn stellt man sein Projekt vor, als Illustrator kann man sich in unsere verlagsinterne Illustratorendatenbank eintragen lassen, auf die greifen wir bei der IllustratorInnensuche als erstes zurück. Wir arbeiten nicht mit „fixen“ IllustratorInnen zusammen, sondern versuchen eine illustrative Vielfalt in unser Programm zu bringen und geben uns Mühe, immer für uns neue IllustratorInnen zu engagieren, denn die Zeichnungen sollen zum Werk passen und jede/r AutorIn hat eine andere Vorstellung von dem, wie das eigene Werk aussehen soll.
Ob wir AutroInnen und IllustratorInnen erstmal zusammenbringen müssen, hängt davon ab in welchem Status ein Projekt zu uns kommt. Oft sind AutroIn und IllustratorIn dieselbe Person, manchmal hat sich schon ein Team gefunden und manchmal kommt auch nur eine Idee zu uns, die eben noch Illustrationen braucht, da helfen wir dann bei der Suche. Wichtig ist, dass die/der AutorIn das letzte Wort hat und dabei ihr Werk so erscheint, wie sie/er es sich vorstellt.

Cover des illustrierten Kinderbuchs
Cover des illustrierten Kinderbuchs „Astrocats & Dogs“ von Alina Brost. Ein Buch in dem Illustrator und Autor die gleiche Person sind. Es geht darin um Katzen und Hunde die ein Wettrennen zum Mond machen. Für Kinder von 2 – 7 Jahren.

LND: Du erwähnst dass es euch wichtig ist dass die Illustration zum Werk passen und ihr deshalb keine festen Illustratoren beschäftigt, wie das wohl große Verlage machen. Allerdings kann ja so ein „gleicher“ Stil sehr förderlich sein für einen Verlag im Sinne einer Marke. Denkst du diese Entscheidung wird sich mal bei dir rächen?

Alina: Ich denke nicht, immerhin steht der CatMint Verlag für illustrative Projekte, wenn ich dann immer nur das gleiche rausbringen würde, ginge das am Konzept vorbei. Zugegeben, wirtschaftlich gesehen, ist es ziemlich blöd, so viele Genres zu vertreten, aber es soll bei unserem Verlag ja nicht nur ums Geld gehen, sondern darum die Kreativität zu schätzen.

LND: Welchen Kriterien muss eine Einsendung bei euch entsprechen, damit ihr die Verlegen würdet?

Alina: Erstmal muss das Projekt in unser Verlagsprogramm passen – also ein illustratives Projekt sein. Der Rest ist Einschätzung, ob unser Verlag die nötige Zielgruppe ansprechen kann und natürlich eine persönliche Entscheidung. Gefällt uns was wir lesen? Gefallen uns die Zeichnungen? Finden wir das Konzept gut? Und so weiter. Wenn wir etwas ablehnen heißt das nicht gleich, dass die Einsendung schlecht ist, es kann viele Gründe haben und wenn gewünscht, erläutern wir diese auch gerne.
Ich hab bei der Entscheidung auch immer Helfer, da ich „leider“ leicht zu begeistern will und am liebsten fast alles verlegen würde, eine objektivere Sichtweise auf das Ganze ist sehr hilfreich und wichtig.

LND: Spontane Frage: Du bekommst ja schon mal fertige Manuskripte zur Ansicht von sagen wir mal einem Kinderbuch geschickt. Hast du denn so ein Buch schon mal mit deinen Kindern gelesen um dir bei einer Entscheidung zu helfen?

Alina: Naja, meine Kinder sind 6 Monate alt und Zweieinhalb. Astrocats & Dogs habe ich mit der älteren gelesen, aber erst nachdem es erschienen ist, sie war damals noch zu jung. Aber ja, ich würde es tun, die Entscheidung aber natürlich nicht davon abhängig machen. Kinder sind verschieden.

LND: Welche Schritte sind nach der Annahme eines Manuskripts/der eigenen Idee bis zum fertigen Buch erforderlich?

Alina: Das kommt natürlich drauf an, in welchem Status uns das Buch erreicht. Angenommen, es ist „nur“ ein Manuskript, dann so ungefähr:

  • IllustratorInnen-Suche
  • Angebote von Druckereien einholen
  • Kostenkalkulation
  • Vertragsvereinbarung
  • Fertigstellung des Textes, der Illustrationen
  • Lektorat
  • Korrektorat
  • Buchsatz
  • ISBN vergeben
  • Druckdaten vorbereiten
  • Vorbestellerphase organisieren
  • in den Druck schicken
  • Werbung machen

und das sind eigentlich nur die wichtigsten Aufgaben.

LND: Wie lange kann der ganze Vorgang dauern? Kann man da so eine ungefähre Zeitspanne nennen?

Alina: Das ist komplett unterschiedlich, aber ich rechne in meinem Fall gerne mit ungefähr einem halben Jahr. Größere Verlage als wir es sind planen ihr Programm oft schon 1-2 Jahre im Voraus. Wenn man dort heute ein Buch einsendet, kanns gut sein, dass es erst 2022 veröffentlicht wird.

LND: Welche Kosten fallen für das Verlegen eines eurer Bücher im Schnitt an?

Alina: Auch das kommt drauf an, aufs Genre aufs Buchformat usw.
Für den Druck kann man für eine 500er-Auflage gut 1000-3000€ rechnen, je nach Papierart, Hard. oder Softcover und so weiter.
Ein Korrektorat kommt auf ca. 2-5€ pro Normseite, ein Lektorat ist teurer, bis zu 10€ pro Normseite nach meine Erfahrung. Ein Manga ist da natürlich günstiger als eine Light Novel. Die Illustratorenkosten werden individuell vereinbart, bei Sweet! Sweat! Swoop! zum Beispiel sind sie hoch genug, dass sie den Gewinn so schmälern, dass wir ein Crodfunding zur finanziellen Absicherung machen wollten.
ISBNs, Werbung, Messen, das fällt theoretisch auch alles mit rein.

LND: Du erwähntest das Kosten für das Lektorat und Korrektorat pro „Normseite“ abgerechnet werden, was ist das?

Alina: Einfach gesagt, eine Seite, mit genau definierter Schriftart und -größe, Zeilenabstand usw, damit die Preise einheitlich berechnet werden können.

LND: Wie finanziert ihr den Release eines neuen Buches?

Alina: Normalerweise mit dem Verlagsbudget, verbunden mit einem Vorverkauf oder, im aktuellen Fall mit einem Crowdfunding.

Sweet! Sweat! Swoop! Promo-Bild
Sweet! Sweat! Swoop! ist eine Veröffentlichung des CatMint-Verlages die über Crowdfunding finanziert werden soll. Hier ein Promo-Bild aus der Kampagne.

LND: Kostet es den Autor/Illustrator Geld ein Buch bei euch zu veröffentlichen?

Alina: Nein, ein seriöser Verlag verlangt nie und nimmer Geld, er ist dazu da, den Schaffern das finanzielle Risiko abzunehmen. Druckkostenzuschussverlage hingegen verlangen eine bestimmte Summe Geld, oder man muss eine gewisse Anzahl an Büchern kaufen.

LND: Was ist ein Druckkostenzuschuss-Verlag?

Alina: Ja, aber von diesen wird abgeraten. Es gibt auch eine Schwarze Liste online zu finden.

LND: Es gibt also Verlage die Geld für die Veröffentlichung eines Buches vom Autor/Illustrator verlangen?

Alina: Man braucht beispielsweise einen Vertrag beim Barsortiment, also dem Zwischenbuchhandel. Bei Libri z.B. schickt man seine Bücher hin, die entscheiden dann, ob sie das Buch aufnehmen und bestellen bei dir zu einem Rabatt von mind. 50%.

LND: Ist es ein Problem dein Buch in einer großen Buchhandlung ins Regal gestellt zu bekommen?

Alina: Nie. Nachfrage muss da sein, oder das Geld um gut positioniert zu werden.

LND: Was ist denn so deine Einschätzung zum deutschsprachigen Light Novel Markt?

Alina: Meine PERSÖNLICHE Einschätzung ist, dass er noch recht klein ist, aber immer mehr Leute wissen was eine Light Novel ist und diese dann auch lesen. Auch von den Autoren her glaube ich, dass es mehr wird, vor allem unter Künstlern, die ihre Ideen zu Papier bringen wollen. Eine Light Novel ist weniger illustrativer Aufwand als ein Manga und trotzdem hat man seine persönliche, zeichnerische Note drin.

LND: Hast du vielleicht einen Tipp oder eine Idee wie man der Verbreitung der Light Novel auf die Sprünge helfen kann?

Alina: Auf Mangamessen vertreten zu sein, Events veranstalten, Lesungen veranstalten, Communities aufbauen, und wenn man will, bezahlte Werbung schalten. So zum Beispiel.

LND: Bonusfrage: Gibt es Kinderbücher die besonders empfehlen kannst und warum?

Alina: Oh, aus erwachsener Sicht, ist einer meiner Favoriten der Klassiker „das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe. Es hat einfach ein total schönes Reimschema und eine tolle Message.
Als Kind fand ich immer ganz großartig „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ von Werner Holzwarth, das ist so herrlich absurd. Für ältere Kinder kann ich „Das große Giggler-Geheimnis“ von Roddy Doyle empfehlen. Lustigerweise geht’s da auch irgendwie um Hundekacke, aber nicht primär, haha. Es wird auf witzige Art und Weise die Daseinsberechtigung und Gleichstellung der Kinder thematisiert.

LND: Abschließende Aufforderung: Erzähl uns noch was zur Startnext-Kampagne von Sweet Sweat Swoop!

Ein Bild aus der Startnext-Kampangne für Sweet Sweat Swoop.
Ein Bild aus der Startnext-Kampagne für Sweet! Sweat! Swoop!, das ein paar der Charaktere zeigt.

Alina: Also wir wollen insgesamt 3400€ einsammeln um den Großteil der Kosten für das Buch zu decken, dabei greift das Alles-oder-Nichts-Prinzip. Gibt es bis zum 25. Oktober genug Leute, die das Buch oder andere Goodies kaufen, bekommen wir das Geld, ansonsten wird das Geld 1:1 an die Unterstützer zurücküberwiesen – alles seriös über die Plattform Starnext. Kommen 5500€ zusammen, kümmern wir uns noch um ein Proofreading für das englischsprachige eBook. Als deutschsprachiger Verlag, zählt das nicht zu unseren Services.

Sweet! Sweat! Swoop! ist eine Comedy Light Novel, welche bekannte Magical Girl Serien parodiert und ihnen einen frischen Aufguss mit typisch deutschen und europäischen Essenzen verpasst. In insgesamt zwölf Kapiteln lernt der nervöse und gestresste Japaner Taro Yamada, dass es im Leben mehr gibt als immer nur Arbeit und man in der Sauna nicht nur die Seele baumeln lassen kann. Neben typischen Teenager-Problemen und japanisch-europäischen Kulturschocks stehen auch Verschwörungstheorien und ein Generationenkonflikt im Vordergrund.“

Eine Leseprobe ist auf Startnext zu finden

Die Startnext-Kampangne für Sweet! Sweat! Swoop! läuft noch bis Mitternacht den 25.10.2020. Es verbleibt also noch etwa eine Woche um das Ziel von 3400€ zu erreichen. Bisher sind ca. 2400€ gesammelt worden. Seht euch daher gerne auf der Kampagnen-Seite um. Für 20€ (inkl. Versand vor eure Haustür) könnt ihr euch ein Exemplar der Novel sichern.

Ein herzliches Dankeschön an die Alina die sich die Zeit für das Interview genommen hat.


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